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Immobilien und Immobilienmarkt

  • Der Immobilienmarkt Rumänien zeigt spektakuläre Dynamiken durch den Anstieg der Anzahl an Investoren und durch die Anzahl und den Wert der Transaktionen.
  • Kontinuierliche Verbesserung der Infrastruktur durch die Verpflichtungen der Regierung zur Verbesserung der Autobahn-Infrastruktur an EU-Standards.
  • Eine Menge an landwirtschaftlichen Flächen steht zur Entwicklung bereit.
  • Gemäß des „Ease of Doing Business Rank 2008“ ist die Abhandlung von Baugenehmigungen in Rumänien schnell und einfach.
  • Rumänien ist bei den meisten der wichtigen Immobilienfonds in der Welt vermerkt.
  • Der Wohnungsmarkt in Rumänien tendiert stark zu Eigentum versus Miete, so dass der Wohnungsmarkt sich auf die weitere Entwicklung konzentriert.
  • Die Immobilienpreise Rumänien verharren nach wie vor bei äußerst konkurrenzfähigen Preisen – sogar 25-30% niedriger als in anderen osteuropäischen Hotspots.
  • Verfügbarer Hypothekenmarkt mit steigenden Angeboten von flexiblen Finanzierungsangeboten unterstützt die rumänische Bevölkerung Eigentum zu erwerben.
  • Am 15. Januar 2009 genehmigte die Nationalbank von Rumänien eine neue Verordnung, die die Regeln der Hypothekendarlehen lockerte, um die Folgen der globalen Krise auf die inländische Wirtschaft zu begrenzen.
  • Es ist möglich, dass 2009 ein hartes Jahr für die rumänische Wirtschaft ist, die an den Kollateralschaden der globalen Finanzkrise leidet. Dennoch, die demografischen und wirtschaftlichen Grundlagen der Wohnungsmärkte in Rumänien größten Städten bleiben nach wie vor relativ stark.
  • Auf längere Sicht gesehen, gibt es gute Aussichten für eine Markterholung basierend auf der niedrigen Wohnraumnutzungsrate des Landes, dem enormen Nachholbedarf an Wohnraum und den starken demographische Faktoren.

Vor einigen Jahren hatten Rumänien, sowie andere ehemalige kommunistische Staaten, nicht über einen Immobilienmarkt verfügt, da alle Grundstücke in staatlichem Besitz waren. Die Freigabe von mehreren Immobiliengesetzen hat dieses Bild verändert. Nun kann man mit Sicherheit sagen, dass die Möglichkeiten im Überfluss bestehen. Der Immobilienmarkt zeigt eine spektakuläre Dynamik durch den Anstieg der Anzahl der Investoren und durch die Erhöhung der Anzahl und Werte der Transaktionen. Dies beruht auf der allgemeinen Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen und den Eintritt des Landes in die EU. Die kontinuierliche Verbesserung der Straßeninfrastruktur durch die Verpflichtung der Regierung an EU-Standards, macht den Immobilienmarkt und besonders den landwirtschaftlichen Markt noch attraktiver.
Das Land selbst ist Rumäniens wertvollste natürliche Ressource. Eine Menge an landwirtschaftlichen Flächen steht zur Entwicklung bereit und wie der „Ease of Doing Business Rank 2008“ zeigt, ist die Abhandlung von Baugenehmigungen in Rumänien schnell und einfach. Rumänien belegt Platz 81 von 181, da der Erhalt jeder erforderlichen Genehmigung bis zu 30 Tagen durchschnittlich dauert.

Institutionelle Investoren, private Rentenfonds und Investmentfonds, die die Investitionsmöglichkeiten in Rumänien beurteilen, erachten Rumänien als einen Markt mit viel Potenzial. Das Land ist nun offiziell bei den meisten der wichtigen Immobilienfonds in der Welt vermerkt. Sie zeigen Chancen in einem Markt auf, dem es noch immer an Investitionsprodukten mangelt. Deshalb sind hier immer noch generöse Gewinne erhältlich, vor allem angesichts des relativ geringen Risikos. Immobilien in Rumänien liegen nach wie vor bei äußerst konkurrenzfähigen Preisen, bis zu 25-30% niedriger als in anderen osteuropäischen Ländern. Da die Wohnpreise zum Beispiel für Häuser in Rumänien immer noch gering sind, im Vergleich zu der Region, hat dieser Sektor wahrscheinlich die größte Chance im Hinblick auf zukünftiges Wachstum und Entwicklung.

Aufgrund der Besonderheiten des rumänischen Wohnungsmarktes (starker Hang zu Eigentum versus Miete), konzentriert sich der Wohninvestitionsmarkt nach wie vor auf die Entwicklung. Die größten Gewinne heute und in der Zukunft werden in der Entwicklung liegen. Dies gilt umso mehr, besonders da die Wohnungsbauprojekte für Mittelstandseinkommen aufgrund steigender Einkommen und verfügbaren Hypotheken-Systeme zu einer mehr und mehr konkreten Chance werden. Hauskauf in Rumänien wird also immer attraktiver.

Der Hypothekenmarkt stand den Rumänen in den letzten Jahren in weit größerem Umfang zur Verfügung. Eine wachsende Palette an flexiblen Finanzierungsprodukten unterstützt die Rumänen ihren Traum von einem Eigenheim zu erfüllen. Der junge Hypothekenkreditmarkt in Rumänien durchlebte eine signifikante Metamorphose in den letzten Jahren und wurde jetzt zu einem der Wohnungsmarkt relevanten Wachstumsfaktoren. Er macht einen geringen Prozentsatz des Bruttoinlandprodukts des Landes aus, welches ein großes Potenzial für Wachstum anzeigt. Nach Angaben der Nationalbank von Rumänien ist der Baukreditmarkt geprägt von Bukarest, der mehr als 42% des Gesamtbetrags der Baudarlehen in Rumänien ausmacht.

Am 15. Januar 2009 genehmigte die Nationalbank von Rumänien eine neue Verordnung zur Stärkung des aufsichtsrechtlichen Rahmens, und zur Verbesserung des Risikomanagements in Bezug auf die Haushaltskredite inmitten der anhaltenden globalen Krise auf den globalen Finanzmärkten. Die neue Verordnung soll die Abfallquote der globalen Krise auf die inländische Wirtschaft begrenzen, so hätten die Kreditgeber die Möglichkeit eine höhere Verschuldung für die Kreditnehmer zu berechnen, die hochwertige Immobilienanlagen als Sicherheiten für ihre Kredite hätten. Dadurch wird die Dynamik des Immobilienmarktes, trotz der Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise, sichergestellt. (Quelle: National Bank of Romania - Pressemitteilung, 15.1.2009)
Rumänien ist nach wie vor einer der am wenigsten entwickelten EU-Mitgliedstaaten im Hinblick auf die Abhängigkeit der Hypothekenschulden. Die Höhe der Hypothekenverschuldung rumänischer Haushalte ist definitiv niedriger als in anderen Ländern der Zentral / Osteuropa Region, ganz zu schweigen von den westeuropäischen und nordamerikanischen Wirtschaften. Darüber hinaus ist die demografisch - wirtschaftliche Grundlage der Wohnungsmärkte in Rumäniens größten Städten nach wie vor relativ stark. Auf längere Sicht gesehen, gibt es gute Aussichten für eine Markterholung basierend auf der niedrigen Wohnraumnutzungsrate des Landes, dem enormen Nachholbedarf an Wohnraum und Häusern in Rumänien und den starken demographische Faktoren.

Das Ende des Jahres 2008 brachte alarmierende Nachrichten für die rumänische Wohnungsmarktentwicklung auf dem Immobilienmarkt Rumänien. Es ist möglich, dass 2009 ein hartes Jahr für die rumänische Wirtschaft ist, die an den Kollateralschaden der globalen Finanzkrise leidet. Trotzdem, die harten Zeiten auf dem Markt ermöglichen die Beseitigung von unprofessionellen und unrentablen Bauunternehmern, die den Markt eher deformieren als seine Entwicklung zu unterstützen. Auf lange Sicht sollten alle Teilnehmer in diesem Zusammenhang aus der Krise einen Nutzen ziehen.